Kontaktieren Sie uns

Die sogenannte Patient-Journey, also der Ablauf eines Krankenhausbesuchs oder -aufenthaltes, beginnt gedanklich oft bereits zu Hause mit dem Einladungsschreiben zu einem Termin oder der Terminerinnerung. Physisch beginnt sie bei der Ankunft in den Räumlichkeiten des Gesundheitsdienstleisters, sei es dem Krankenhaus, MVZ oder Gesundheitszentrum. Immer häufiger treffen Patient*innen im Eingangsbereich auf ein Terminal zur Patientenanmeldung. Die Entwicklung, Bereitstellung und vor allem die Programmierung solcher Geräte ist für uns bei Axel Health Routinearbeit. Daher möchte ich in diesem kurzen Blogbeitrag einige der wichtigsten Elemente zur Gestaltung einer optimalen Benutzererfahrung an einem solchen Anmeldeterminal besprechen.

1. Der humane Aspekt

Zunächst einmal sollten der Anmeldungskiosk, seine Software und seine Benutzeroberfläche den Patient*innen das Gefühl vermitteln, persönlich und, ja, fast menschlich empfangen zu werden, so wie es an einem Schalter der Fall wäre. Das Gerät sollte ansprechend und höflich agieren und gleichzeitig bestimmt, zielgerichtet und freundlich Auskunft geben. Ein gutes Anmeldeterminal ist wie eine Empfangsdame, die die Patient*innen an der Hand nimmt und sie immer an den richtigen Ort leitet.

2. Benutzerfreundlichkeit

Ein Anmeldeterminal bleibt dennoch immer auch ein Gerät - und muss somit einfach zu bedienen sein. Das Hauptziel unserer Produktentwicklung ist es, dafür zu sorgen, dass Patient*innen – also Menschen mit gesundheitlichen Problemen, die Hilfe von einem Gesundheitsdienstleister in Anspruch nehmen – sich in den bestmöglichen virtuellen Händen aufgehoben fühlen. In ihrer Rolle als Patient*in neigen Menschen dazu, sich auf ihr Wohlbefinden, die Diagnose und die Behandlung zu konzentrieren, sodass sie sich in einem ganz anderen mentalen Zustand befinden, als wenn sie gesund wären. Wir haben daher die Benutzeroberfläche unserer Terminals optisch besonders einfach und intuitiv gestaltet und verwenden eine klare Sprache. Darüber hinaus orientiert sich unsere Benutzeroberfläche an den Anforderungen an die Barrierefreiheit von Webinhalten; so werden zum Beispiel die Bedürfnisse von Sehbehinderten berücksichtigt. Unsere Anmeldeterminals empfangen und leiten Ihre Patient*innen gern und unermüdlich - egal an welchem Tag oder zu welcher Uhrzeit. Und ihnen wird es nicht zu viel, selbst wenn sie täglich mit hunderten Patienten*innen interagieren.

Wir haben nicht nur die Benutzerfreundlichkeit der Terminalsoftware optimiert,  sondern  auch die Bedienung der Geräte selbst. In diesem Bereich haben wir über die Jahre viel  dazugelernt. Vor über zehn Jahren waren unsere ersten Kioskmodelle umständlich zu installieren, zu warten, zu reparieren und teilweise auch zu benutzen. Darüber hinaus boten wir nur wandmontierte Modelle an. Die gleichen Grundfunktionen – Anmeldung mit Krankenversicherungskarte, Führerschein, Einladungsschreiben oder durch Eingabe einer persönlichen Kennung über eine virtuelle Tastatur – gab es zwar schon damals. Die Umsetzung war nur noch nicht so ausgereift wie heute. Auch bei den verfügbaren Modellen  sieht es heute viel besser aus. Im Angebot sind sowohl Wand- als auch Bodenmodelle, bei deren Gestaltung auch Personen mit besonderen Bedürfnissen berücksichtigt wurden. Finnische Spitzendesigner mit Referenzkunden wie Kone-Aufzüge, Tunturi-Fahrräder und iLoq-Schlösser waren am Design der Anmeldungskioske von Axel Health beteiligt.

3. Berücksichtigung von Gruppen mit speziellen Bedürfnissen

Gruppen mit besonderen Bedürfnissen berücksichtigen wir mittlerweile umfassend. Unsere Touchscreen-Monitore sind groß und bieten hervorragende Leuchtkraft bei praktisch keinem Streulicht. Bei den Standmodellen ist die Bedienungshöhe für unterschiedlich große Personen und Rollstuhlfahrer*innen optimiert. Bei den Wandmodellen kann der Kunde die Hanghöhe selbst bestimmen. Im Angebot ist darüberhinaus ein elektrisch höhenverstellbares Standmodell. Wir empfehlen jedoch ein nicht höhenverstellbares Modell, das sich sowohl für Rollstuhlfahrer*innen als auch für fußläufige Patient*innen unterschiedlicher Körpergröße bewährt hat.

In Kinderkliniken und -krankenhäusern werden Wandmodelle normalerweise niedriger als üblich montiert, um auch den kleinen Patient*innen die Bedienung zu ermöglichen. Für Kinder können darüber hinaus lustige virtuelle Figuren (Avatare) an den Terminals zur Auswahl angeboten werden. Diese Avatare begleiten die Kleinen während ihres Besuchs und werden zusätzlich zur Besuchsnummer während des Wartens und des Aufrufs angezeigt. Unsere Anmeldungskioske sind in Kinderkliniken außerdem oft mit Armbanddruckern ausgestattet, die es den kleinen Patient*innen ermöglichen, ein Armband mit dem von ihnen gewählten Avatar auszudrucken.

4. Hygiene und Datensicherheit

Axel Healths Selbstbedienungs-Terminals können auch für eine völlig kontaktlose Nutzung eingerichtet werden. Unsere Geräte sind für den Einsatz im Gesundheitswesen konzipiert und können mit Reinigungsmitteln und Putzutensilien gereinigt werden, die üblicherweise in Gesundheitseinrichtungen verwendet werden.

Die Touchscreen-Monitore sind mit Blickschutzfiltern ausgestattet. Der Monitor der Standmodelle ist zudem in einem Winkel von 45 Grad angebracht. Dadurch werden die Patientendaten vor Unbeteiligten und neugierigen Blicken geschützt und eine sichere, datenschutzkonforme Anmeldung gewährleistet.

5. Vielseitigkeit

Axel-Geräte können für Zahlungen direkt vor oder nach dem Besuch verwendet werden, z. B. für die Zahlung von Behandlungskosten vor Ort. Zusätzlich zu einem Barcode-Lesegerät und einem Patientenarmband-Drucker können unsere Terminals mit einem Zahlungsterminal ausgestattet werden. Die Gebühr kann per Debit- oder Kreditkarte bezahlt werden.

6. Einfache Wartung

Unsere Terminals haben ein festes Gehäuse, das mit einem Schloss versehen ist. Es wird dadurch verhindert, dass Unbefugte die Geräte öffnen oder beschädigen. Das Wandmodell lässt sich zur Seite öffnen, was das Auswechseln der Druckpapierrolle erleichtert. Das Standmodell lässt sich wie ein Geschirrspüler nach vorne öffnen, und das Wechseln der Papierrolle ist auch hier unproblematisch. Das Standmodell ist mit einem Handlauf ausgestattet, an dem Patient*innen sich während der Anmeldung abstützen oder Gehhilfen bequem abstellen können. Unsere Geräte lassen sich ohne Berühren des Bildschirms oder mit nur einer Hand verwenden, was sie barrierefrei macht. Für die Stromzufuhr genügt ein normaler Strom- und ein Ethernet-Anschluss (RJ45); für ein optimales Benutzererlebnis empfehlen wir mindestens einen CAT5E-Anschluss.

Ein zuverlässiges, vielseitiges und benutzerfreundliches Anmeldeterminal ist  wichtiger Bestandteil einer gut konzipierten Patientenreise, es erleichtert die effiziente Steuerung von Patientenströmen, ist datenschutzkonform und lässt sich barrierefrei bedienen. Gern besprechen wir mit Ihnen persönlich, wie unsere Terminals in ein Gesamtkonzept eingebettet werden, das den Aufenthalt für Patient*innen auch in Ihrem Hause von Anfang an angenehm gestaltet. 

Antti Tikkanen

Verfasser: Antti Tikkanen

Manager, Customer Relations